Abhängig vom individuellen Entartungsrisiko sollten die Hautveränderungen durch einen Hautarzt entfernt werden, wobei es verschiedene Möglichkeiten gibt. In jedem Fall sind diese oftmals harmlos erscheinenden Hautveränderungen kontroll- und behandlungsbedürftig. Sie können (in örtlicher Betäubung) operativ entfernt werden oder oberflächlich mit flüssigem Stickstoff (Kryochirurgie), 5-Fluoruracil-Creme oder einer Podophyllin-Lösung behandelt werden. Podophyllin ist ein Zellgift, das entartete Zellen in einer aktinischen Keratose abtötet. Eine weitere Methode in der Behandlung solcher Hautveränderungen ist die photodynamische Therapie (PDT). Hier werden die Hautstellen zunächst mit einer Creme auf Basis von 5-Aminolävulinsäure vorbehandelt und dann mit rotem Kaltlicht bestrahlt. Bei Bedarf kann die Behandlung auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Da eine Lichtschädigung der gesamten Haut vorliegt ist bei jedem Patienten ein Schutz vor weiterer sonnenbedingter Schädigung mit geeignetem Lichtschutz (Größer Lichtschutzfaktor 30) eine der wichtigsten Maßnahmen.
Herde am Rumpf können gelegentlich auch mit anderen Krebsvorstufen (z. B. Morbus Bowen) oder aber mit einer bestimmten Hautkrebsform, dem Basaliom oder Basalzellkarzinom verwechselt werden. Verwechslungsgefahr besteht außerdem mit dem seltenen diskoiden Lupus erythematodes. Außerdem kann insbesondere ein Plattenepithelkarzinom („Stachelzellkrebs“, Spinaliom), welcher auf dem Boden der Aktinischen Keratose entstehen kann ähnlich aussehen. Insbesondere beim Übergang einer Aktinischen Keratose (z. B. aufgrund anhaltender Schädigung durch Licht) in ein solches Plattenepithelkarzinom verändert sich die aktinische Keratose augenscheinlich nur wenig, indem sie nur ein wenig zu wachsen scheint.