Siehe auch

Da die Wanderschäferei so gut wie nicht mehr existent ist, sind diese Hüteschläge vom Aussterben bedroht.

Unter der Mitwirkung von Prof. K. H. Finger gründeten 1989 dreißig Schäfer die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH). Ziel der AAH ist es, die noch vorhandenen Schläge der Altdeutschen Hütehunde zu erfassen und zu erhalten. Unterstützt durch die Genetiker Dres. Beuing wird seit 1990 beim TG-Verlag in Gießen ein Zuchtbuch geführt, in dem die Nachkommen aller Schläge der Altdeutschen Hütehunde registriert werden.

Die wichtigsten Hütehundschläge nach der „Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde in Deutschland“ sind:

  • Gelbbacke: dunkel bis schwarz, mit hellen, gelben Pfoten und gelben und braunen Abzeichen am Körper und im Gesicht
  • Tiger: getigerte Hunde mit geschecktem, getupftem oder gepunktetem Fell
  • Schafpudel auch Hütepudel genannt – sind zotthaarige Herdengebrauchshunde
  • Fuchs: unter Fuchs versteht man einen Hund, der ein rotes oder rot-braunes Fell hat, meist mit schwarzer Maske. Ein sehr bekannter ist der Harzer Fuchs, den es noch in nennenswerten Stückzahlen gibt
  • Schwarzer: schwarzes Fell, im Süden uneinheitlich, im Osten wie ein kleiner Groenendael
  • Strobel: für einen deutschen Hirtenhund teilweise sehr groß, bis 70 Zentimeter, zottelhaarig
  • Kuhhund: entfernt wie ein sehr kleiner deutscher Schäferhund beziehungsweise deutscher Schäferhundmischling

Darüber hinaus existiert die Bezeichnung Stumper für Hunde mit angeborener Stummelrute, sie kommen in allen Schlägen vor.

Liste der Hunderassen Hunde, Haushund

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