Durch Waldzerstörung und Bejagung ist die Asiatische Goldkatze rar geworden. Die genaue Population dieser Katze ist nicht bekannt, die IUCN listet diese Art als "gefährdet" (vulnerable). In China wird ihr Fleisch gegessen und ihre Knochen spielen in der traditionellen chinesischen Medizin eine Rolle.
Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm werden derzeit nur 19 Tiere gehalten. Eine sehr seltene Zwillingsnachzucht ist im Juli 2008 im Zoo Wuppertal gelungen.
Es gibt drei Unterarten der Asiatischen Goldkatze:
- Catopuma temminckii temminckii, lebt im Himalaya, im südöstlichen Asien und auf Sumatra
- Catopuma temminckii dominicanorum, lebt im südöstlichen China
- Catopuma temminckii tristis, lebt im südwestlichen China
In Thailand ranken sich regional Legenden um die Goldkatze. In der Fabel wird sie als wild und mutig beschrieben, hier stellt sie sich dem Tiger und besiegt ihn. Das Fell einer Goldkatze zu verbrennen vertreibt angeblich die Tiger der Umgebung. Ein einziges Goldkatzenhaar mit sich zu tragen soll nach dem Glauben vor einem Tigerangriff schützen.