Sonstige Tiere

Füchse bellen und/oder käckern; Das Bellen ist ein lautes, nahezu heiseres kurzes "Hau". Sie geben diese Laute bei Gefahr, Revierverteidigung und zum Lockruf in der Ranzzeit. Das Käckern findet während eines Kampfes mit einem Rivalen statt oder zur Verteidigung der Beute gegenüber Artgenossen oder Neidern.

Kojoten bellen selten, meist pfeifen, heulen oder "rufen" sie. Der Warnruf (ähnlich dem Wolf) klingt jedoch wie das Bellen eines Haushundes. Häufig klingt das Heulen in ein Bellen ab, was aber meist ungewollt ist.

Schakale bellen bei der Jagd, sonst ähnlich dem Fuchs.

Auch andere Tiere können bellen oder geben ein Gebell-ähnlichen Laut von sich. Hyänen haben ein lachendes und grobes Bellen. Seehunde und Seelöwen können beispielsweise bellen, wobei man beachten muss, dass sie zu den Hundeartigen gehören. Muntjak heißen auf englisch "Barking Deers" ("bellende Hirsche"), denn sie geben bei Erregung einen ähnlichen Laut von sich. Auch das "Schrecken" der Rehe, das als Warnruf dient, klingt wie ein bellen. Fledermäuse bellen nicht, aber das Geschrei mancher Arten erinnert schon an ein Gebell. Das wohl interessanteste Tier ist jedoch die Shushupe, eine vier Meter lange Giftschlange (einer der giftigsten in Amerika) aus der Gruppe der Grubenottern, die im peruanischen Urwald lebt. Für die Indios ist das Gebell ein Zeichen für die Flucht, denn die Schlange springt einem Menschen sogar bis zum Hals hoch. Auch manche Vogelarten geben Laute von sich, die an das Bellen des Haushundes erinnern. Das gilt insbesondere für Papageien, die zusammen mit Hunden gehalten werden.

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