Wölfe

Grob gibt es sechs Möglichkeiten, warum ein Hund bellt:

  • das Nervositäts- oder Aufregungsbellen
  • das Aufmerksamkeitsbellen
  • das Angstbellen
  • das Frustrationsbellen
  • das Abwehr- oder Verteidigungsbellen
  • das Bellen auf Befehl

Das häufigste Bellen ist das Aufmerksamkeitsbellen, aber das ist je nach Hund, Rasse und Besitzer unterschiedlich.

Der Wolf ist der nächste Verwandte des Haushundes. Er bellt nur selten und wenn, dann ist es ein kurzes, leises und einsilbiges "Wuff". Dieses Bellen wird angewandt, wenn sich ein fremdes Wesen oder ein fremder Wolf dem Rudel nähert. Der bellende Wolf warnt somit seine Rudelkameraden. Ansonsten bellt der Wolf nicht, es gibt aber auch wenige Ausnahmesituationen, wie z. B. bei Rudelkämpfen, wo ab und zu auch gebellt wird.

Die Welpen bellen jedoch oft zu den Eltern. Sie wollen damit Warnung, Angst, etc. ausdrücken. Erwachsene Tiere heulen meistens (siehe unten). Sie heulen aus Gründen wie z. B. bei der Jagd, zum Kontaktieren anderer Wölfe oder bei Alarm.

Gezähmte, domestizierte Wölfe bellen nicht, aber deren Kindeskinder (wenn sie noch mit Menschen leben) fingen an wie Haushunde zu bellen (beachte oben "Sinn des Bellens"). Ähnlich verhält es sich bei Füchsen.

In den Situationen, bei denen Haushunde bellen, heulen Wölfe bzw. umgekehrt.

Wenn Wölfe eine Zeit lang mit Haushunden zusammenleben, passiert es oft, dass Wölfe bellen anstatt zu heulen. Bellen scheint sich auch in der Wildnis durchzusetzen: Koj-Hunde, also Mischlinge aus Kojoten und Haushunden, bellen.

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