Unter Berger des Pyrénées, Pyrenäenschäferhund, neuerdings wird Pyrenäenhütehund bevorzugt, weil „Schäferhund“ fälschlich den Deutschen Schäferhund assoziiert, führt die FCI zwei Hunderassen (Nr. 141 bzw 138, Gr.1, Sek.1) aus dem französischen Teil der Pyrenäen.
Der Pyrenäenhütehund ist eine Rasse, die über Jahrhunderte von der Gebirgslandschaft der französischen Pyrenäen und dem ursprünglichen Verwendungszweck – dem selbstständigen Hüten von Schafherden – geprägt wurde. Die Auswahl der Zuchttiere erfolgte ausschließlich hinsichtlich Arbeitsfähigkeit. So entstanden Hunde, die an die Arbeit im Hochgebirge optimal angepasst sind, mit einem hohem Maß an Intelligenz und Selbstbewusstsein, mit viel Mut und noch mehr Energie. Diese Eigenschaften machen den Berger des Pyrénées nicht nur zu einem ausgezeichneten Hütehund, sondern auch zu einem liebenswerten Hausgenossen, der allerdings neben viel Bewegung auch dringend Aufgaben zum „Denken“ braucht.
Für den Berger des Pyrénées wurde erst in den 1920er Jahren ein Rassestandard definiert. Mitte der 1970er Jahre kamen die ersten Pyrenäenhütehunde nach Deutschland. Bis heute ist die Rasse wenig bekannt und ein Geheimtipp für Insider.