Herkunft und Geschichtliches

Der Broholmer ist eine von der FCI (Nr.315, Gr.2, Sek.2.1) anerkannte dänische Hunderasse.

Der Broholmer hat seinen Namen vom Schloss Broholm auf der dänischen Insel Fünen. Vom Körperbau steht er zwischen den Deutschen Doggen und dem Mastiff. Er arbeitete als Saupacker, als Treibhund, der das Vieh zu den Märkten trieb, als Wächter der Schlösser und großer Güter. Mehrfach hatte er die Grenze zu seinem Untergang erreicht, aber immer wieder fanden sich Liebhaber, die sich der Rasse annahmen. 1940 wurde der letzte Hund ins Zuchtregister eingetragen. Nach dem 2. Weltkrieg galt die Rasse als erloschen. Auf Grund einer Veröffentlichung wurde 1974 die Rasse wiederentdeckt: Außerhalb der offiziellen Hundewelt war er vereinzelt weiter gezüchtet worden, freilich ohne den Segen der Zuchtverbände. Mit geeigneten Tieren dieser „wilden“ Züchtungen wurde das Zuchtregister wieder eröffnet. 1982 war die Rasse wieder so weit stabilisiert, dass die FCI den Broholmer anerkannte. Auch heute ist das Rückzüchtungsprogramm noch nicht ganz abgeschlossen.

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