Die Behandlung ist bei lokalisierter Demodikose zumeist erfolgreich. Von einer erfolgreichen Therapie wird ausgegangen, wenn sich in zwei, im Abstand von zwei Wochen aufeinanderfolgenden Hautuntersuchungen von vier bis fünf verschiedenen Stellen keine lebenden Milben mehr nachweisen lassen. Schwere, generalisierte Formen und die Pododemodikose können sich als therapieresistent erweisen, insbesondere wenn nicht behebbare Störungen des Immunsystems oder fördernde Primärleiden vorliegen. Die Gefahr von Rezidiven sinkt deutlich, wenn das betroffene Tier ein Jahr symptomfrei bleibt. Bei einigen Tieren kann eine Symptomfreiheit nur durch lebenslange Gabe von Amitraz oder Ivermectin erreicht werden.
Die American Academy of Veterinary Dermatology empfiehlt bei einer generalisierter Demodikose eines Jungtiers oder rezidivierenden Demodikosen den Ausschluss des betroffenes Tiers sowie seiner Eltern und Geschwister von der Zucht.
- Beat Bigler: Demodikose. In: Peter F. Suter und Hans G. Niemand (Hrsg.): Praktikum der Hundeklinik. Paul-Parey-Verlag, 10. Auflage 2006, S. 368–369, ISBN 3-8304-4141-X
- Ch. Noli und F. Scarampella: Demodikose des Hundes. In: Praktische Dermatologie bei Hund und Katze. Schlütersche Verlagsanstalt, 2. Aufl. 2005, S. 238–244, ISBN 3-87706-713-1
- St. Peters: Demodikose. Zwei neue Milben-Varianten. Kleintier konkret 2/2002, S. 4–9.
- Meyer D, Mueller RS: Die Demodikose des Hundes. Tierärztl Praxis 2008;36 (K):91-98