Klinisch äußert sich die Erkrankung in einer fortschreitenden Atemnot, die vor allem bei der Einatmung auftritt. Die Atemfrequenz ist erhöht (Tachypnoe), es kommt zu Blauverfärbungen der Schleimhaut (Zyanose) und der Bewegungstrieb vermindert sich zunehmend. Im fortgeschrittenen Stadium ist die Atemnot schon in Ruhe ausgeprägt und der Hund atmet mit weit geöffnetem Maul. Husten ist vor allem in der Frühphase der Erkrankung häufig. Bei übergewichtigen Tieren sind die Symptome verstärkt. Sekundär kann es zu einem Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) und zu einer Verdickung der rechten Herzkammer (Rechtsherzhypertrophie) kommen.
Beim Abhören der Lunge (Auskultation) sind deutliche Knistergeräusche zu hören. Im Röntgenbild zeigt sich eine Verdichtung des Lungengewebes mit deutlich hervortretender Zeichnung der Bronchien. Die Lunge erscheint verkleinert, die Luftröhre erweitert.
Die Diagnose ist klinisch nur als Verdacht zu stellen. Die hochauflösende Computertomografie (High Resolution CT) kann die Erkrankung mit hoher Sicherheit feststellen, ist aber in der Tiermedizin kaum verfügbar. Eine Sicherung kann daher nur mit einer Lungenbiopsie und anschließender pathologischer Untersuchung erfolgen, wobei die Lungenbiopsie nicht ohne Risiko ist.
Differentialdiagnostisch müssen eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung und eine Herzinsuffizienz ausgeschlossen werden.