Kontrollmöglichkeiten

Hinsichtlich der vektorübertragenen Erkrankungen des Hundes (CVBD) zeichnet sich eine Zunahme in bislang nicht endemischen Regionen ab. Die Ursache für diese Zunahme kann unterschiedlicher Art sein. Es bleibt zu klären welchen Einfluss dabei sich ändernde klimatische Bedingungen und ein stark zunehmendes Reiseverhalten von Hunden haben. Die vermehrte Reisetätigkeit erfolgt entweder zu Ausstellungen, als Begleitung in Urlauben oder aber als Import aus endemischen in nicht endemische Regionen durch Tierschutz- und Tiervermittlungsorganisationen. Grundsätzlich handelt es sich jedoch bei dieser zunehmenden Tendenz um ein globales Problem, welches auch von Expertenseite erkannt wird (z.B. WHO, CVBD World Forum).

Eine umfassende Aufklärung des Tierbesitzers durch den betreuenden Tierarzt einen wichtigen Punkt der Prävention dar. Des Weiteren sollte eine Kontrolle insbesondere durch den Einsatz Zecken- und Mückenwirksamer Präparate und, falls vorhanden, durch Impfungen erfolgen, um eine Erregerübertragung zu unterbinden. Im Falle einer vorliegenden Erkrankung können therapeutische Maßnahmen zur Kontrolle der Erregerausbreitung beitragen. Einfuhruntersuchungen und eine zentrale Erfassung erkrankter Tiere in nicht endemischen Regionen, wie sie teilweise von Experten gefordert werden, könnten weitere Kontrollmöglichkeiten bieten.

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