Der Dogo Canario ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) (Nr. 346, Gr. 2, Sek. 2) vorläufig anerkannte spanische Hunderasse, die in Spanien seit dem ausgehendem Mittelalter bekannt ist.
Im spanischem Festland entstand im ausgehendem Mittelalter ein einheitlicher Hundetyp, der als kompromissloser Packer wehrhaften Wildes (Hirsch, Bär, Wildschwein), als Kriegshund, als Treiber und Packer an den Rinderherden und als Wach- und Schutzhund seine Funktion fand und auf diese selektiert wurde.
Diese spanischen Doggen gelangten dann im Zuge der Eroberung Südamerikas auf die Kanarischen Inseln. Diese Alanos wurden von den Konquistadoren als Kriegshunde mitgeführt. Viele dieser Hunde blieben aber auf den Kanaren, wo sie auch weiter gezüchtet wurden. Auf den Kanaren verloren diese Alanos aber viele ihrer typischen Aufgaben wie z. B. den Stierkampf, die Arbeit als Treiber und Packer der Herden, die Jagd auf wehrhaftes Wild etc., so dass sie fast ausschließlich nur noch als Wachhund Verwendung fanden.
Auf den Kanaren erhielt die spanische Dogge den Zusatz „Canario“, um dieser spanischen Rasse eine kanarische Note zu geben. Einkreuzungen anderer Rassen wurden nur unwesentlich unternommen, so dass man diese kanarischen Doggen nicht von den spanischen Doggen trennen kann, sondern kynologisch als gleich ansehen muss. Auch gab es immer Zuchtaustausch zwischen dem spanischen Festland und den Kanarischen Inseln.
Die FCI hat die spanische Dogge in Spanien unter dem Synonym „Dogo Canario“, vorläufig anerkannt.