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Hunde und Katzenhaltung
Felines Hyperästhesie-Syndrom
Die Erkrankung zeigt sich durch eine Überempfindlichkeit (Hyperästhesie) der Rückenmuskulatur und die anfallsartigen Symptome sind durch Betasten auslösbar. Solche Anfälle beginnen zumeist mit dem Belecken einer Gliedmaße und anschließenden Zuckungen der Rückenmuskulatur, die sich im weiteren Verlauf auf die Muskulatur des Brustkorbs ausdehnen. Im weiteren Verlauf beginnt das Tier, unkontrolliert im Raum herum zu laufen. Eine solche Episode dauert einige Sekunden bis Minuten. Da Katzen während eines Anfalls nicht ansprechbar sind, wird angenommen, dass sie Halluzinationen haben.Eine Diagnose kann nur durch Ausschluss anderer zentralnervöser Erkrankungen gestellt werden. In einigen Fällen spricht die Krankheit auf die Behandlung mit Phenobarbital an, ansonsten gibt es bislang keine etablierte Therapie. Die Prognose ist schlecht.