Einzelnachweise

Man schätzt, dass noch etwa 12.400 Geparde in 25 afrikanischen Ländern in freier Wildbahn leben, wobei Namibia mit 2.500 Individuen die größte Anzahl vorweisen kann. Weitere geschätzte 60 bis 100 Individuen kommen im Iran vor (siehe oben). Die geschätzte effektive Populationsgröße liegt bei etwa 10.000 Individuen. Die meisten Geparde leben nicht in Schutzgebieten, was vielfach zu Konflikten mit Viehzüchtern führt. Die Art wird auf der roten Liste der IUCN als "gefährdet" gelistet, wobei die afrikanischen Unterarten als "gefährdet" bis "stark gefährdet", die asiatische Unterart als "vom Aussterben bedroht" gelten. Zuchtprogramme in Zoos und der Gebrauch von künstlicher Befruchtung sind erfolgreich.

  1. ↑ M. Menotti-Raymond, S. J. O'Brien: Dating the genetic bottleneck of the African cheetah. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 1993; 90(8): 3172-3176
  2. ↑ Modellberechnung des genetischen Drifts
  3. ↑ Wildlife Conservation Society
  4. ↑ R. Barnett & al.: Evolution of the extinct Sabretooths and the American cheetah-like cat. In: Current biology 2005, Bd. 15(15), S. R589-R590

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