Untersuchungsmethoden

Betroffene Tiere sind abgeschlagen, fressen nicht mehr und zeigen Austrocknung und Gelbsucht. Im weiteren Verlauf kommt es zu zentralnervösen Erscheinungen wie Starre, Koma und Drängen mit dem Kopf gegen die Wand. Darüber hinaus treten phasenweise (intermittierend) Erbrechen und Durchfall auf. Auch Gerinnungsstörungen (hämorrhagische Diathese mit Teerstuhl).

Im Blutbild zeigt sich eine leichte, nichtregenerative Anämie. Im Blut kommt es zu einer Erhöhung der Aktivitäten der Leberenzyme ALT und GLDH. Zum Teil ist auch der Gehalt an Bilirubin, Albumin, Gallensäuren und Ammoniak erhöht.

Bei der Sonographie zeigt sich in der Leber eine diffuse echoreiche Verdichtung.

Eine exakte Diagnose kann nur durch Feinnadelpunktion der Leber mit anschließender histopathologischer Untersuchung gestellt werden. Das Problem ist das hohe Narkoserisiko bei bereits erkrankten Katzen und die hohe Blutungsneigung.

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