Hundekot

Hundekot bezeichnet den Kot von Hunden.Die Hundehaltung in den Städten hat sich, auch aufgrund der aus ihr resultierenden Verschmutzung der Gehsteige und Straßen, zu einem gesellschaftlichen Problem entwickelt; so fallen alleine in Berlin täglich 55 Tonnen Hundekot von geschätzten 200.000 Hunden an (offiziell registriert sind circa 100.000 Hunde).Aufgrund zahlreicher Beschwerden weisen die zuständigen Ordnungsämter darauf hin, dass Verunreinigungen von Gehwegen, Plätzen und Parkanlagen durch Hundekot (umgangssprachlich auch Tretmine) nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Infektionsquelle darstellen. Übertragung von Salmonellen, Hakenwürmern und Bandwürmern ist möglich. Sie können Ursache für verschiedene Augen-, Leber-, Lungen- und Gehirnerkrankungen sein. Wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und läuft Gefahr, Bußgelder zahlen zu müssen. Ausnahmen gelten des Öfteren für Blindenführhunde, Hunde im Einsatz bei Sicherheitsorganen und dergleichen. In manchen Städten sind Tütenspender zur Beseitigung des Hundekots aufgestellt.Der abwertende Begriff „Köter“ für einen Haushund leitet sich vom Wort Kot ab.
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