Prophylaxe

Eine Therapie erkrankter Katzen ist nicht möglich. Die Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen und versuchen, die Leiden des Tieres zu lindern. Chemotherapie und Bestrahlung können bei neoplastischen Formen lebensverlängernd sein, allerdings ist bei bösartigen Tumoren eine Einschläferung (Euthanasie) zu empfehlen. Die Verwendung von Virostatika kann nur das Auftreten klinischer Erkrankungen hinauszögern, nicht aber das Virus beseitigen.

Das FeLV ist relativ empfindlich und verliert in der Umwelt rasch seine Infektiosität. Es wird durch alle gängigen Desinfektionsmittel inaktiviert.

Impfstoffe sind kommerziell erhältlich und können ab der 9. Lebenswoche eingesetzt werden. Sie sind aber gegen bereits stattgehabte Infektionen wirkungslos, weshalb vorher ein Test auf FeLV (ELISA oder IFA) angezeigt ist. Eine Wiederholungsimpfung erfolgt nach vier Wochen und danach jährlich. Sie ist nur für „Freigänger“ zu empfehlen, Wohnungskatzen ohne Kontakt zu anderen Tieren sind nicht gefährdet. Gelegentlich können sich an der Impfstelle Sarkome bilden. Sie bilden sich durch eine Entzündung, die nicht durch das FeLV selbst bedingt ist, bei bis zu 0,1 % der Impfungen, unabhängig vom Impfstoff und sind eine gefürchtete Nebenwirkung.

Durch periodische serologische Tests und die Aussonderung positiver Katzen kann das Virus aus größeren Katzenhaltungen eliminiert werden. Serologisch-positive Katzen müssen isoliert werden.

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