Während der Rotfuchs hauptsächlich die nordamerikanischen Wälder bewohnt, lebt der Kitfuchs in der Prärie und in den Wüsten des Südwestens. Das Verbreitungsgebiet reicht vom Südwesten Kanadas bis in den Nordwesten Mexikos. In Kanada war der Kitfuchs zwischenzeitlich ausgerottet, ist aber inzwischen erfolgreich wieder eingeführt worden.
Kitfüchse sind reine Fleischfresser, die sich fast ausschließlich von Mäusen und Kaninchen ernähren. Mit Glück kann auch ein Vogel erbeutet werden, in Notzeiten fressen Kitfüchse auch Insekten.
Der Bau wird meistens in einer Sanddüne angelegt. Vom Eingang aus entsteht ein Gewirr von Gängen. Ab der Paarungszeit kommen Männchen und Weibchen zusammen; der Rüde bleibt während der fünfzigtägigen Tragzeit und nach der Geburt der vier oder fünf Welpen bei der Fähe. Während das Weibchen diese säugt, beschafft das Männchen Nahrung für sich und das im Bau bleibende Weibchen.
Neben dem Menschen sind Kojoten und auch Rotfüchse Feinde des Kitfuchses. Der Kojote ist dabei der ärgste Feind, dem wohl die meisten Kitfüchse früher oder später zum Opfer fallen.
Als Wüstentiere müssen viele Kitfüchse mit sehr wenig Wasser auskommen. Sie sind daher ausschließlich nachtaktiv und verlassen ihren Bau nie bei Tageslicht. Ihr Kot ist extrem trocken. Die meiste Flüssigkeit nehmen sie mit ihren Beutetieren auf.