O. tricuspis ist weltweit verbreitet. Neuere Untersuchungen zeigen, dass der Parasit auch in Mitteleuropa deutlich stärker verbreitet ist als bislang angenommen. Bei streunenden Katzen wurde er bei bis 38 % der Tiere, bei Wohnungskatzen immerhin bei 3–6 % der Tiere festgestellt.
Die krankheitsauslösende Wirkung von O. tricuspis scheint bei Hauskatzen nur gering zu sein. Oftmals einziges Symptom ist gelegentliches Erbrechen. Bei Wild- und Großkatzen sowie Schweinen treten dagegen oft schwerere Krankheitsbilder mit Erbrechen auf. Hier kommt es häufig auch zu Fressunlust, Abmagerung und Austrocknung.
Der Nachweis der Erkrankung wird durch mikroskopische Untersuchung des Erbrochen gestellt. Allerdings werden auf diese Weise nur etwa 70 % der Fälle nachgewiesen. Eine höhere diagnostische Sicherheit hat die Untersuchung der Spülflüssigkeit aus einer Magenspülung.
Die Behandlung kann mit Levamisol, Ivermectin oder Oxfendazol erfolgen, allerdings sind derzeit in Deutschland keine Präparate mit diesen Wirkstoffen für Hauskatzen zugelassen.