Operative Behandlung

  • gegebenenfalls Punktion des Kniegelenkes unter sterilen Bedingungen
  • Bandage oder Orthese
  • Physiotherapie (Mobilisierung, Kräftigung des Vastus medialis musculi quadriceps)
  • Radfahren

Bei der so genannten rezidivierenden Patellaluxation gibt es verschiedene operative Maßnahmen, die dazu führen, dass die Patella nicht mehr luxieren und dabei den Knorpel schädigen kann. Angewendet werden zum Beispiel:

  • die mediale Kapselstraffung (als alleiniger Eingriff oder zusammen mit einem so genannten lateralen Release)
  • OP nach Roux (Tuberositas tibiae wird nach medial distal versetzt)
  • offene Verlagerung des Patellarsehnenansatzes mit Spongiosaplastik
  • MPFL Rekonstruktion (dabei wird mit einer Sehne aus Ober- oder Unterschenkel, das mediale patellofemorale Ligament, ein Halteband der Patella, rekonstruiert und meist mit einer Bioschraube (die sich von selber auflöst) und 2 Häkchen fixiert, die Kniescheibe wird dadurch gehalten; diese Operationsmethode wird bis jetzt nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt)
  • Trochleaplastik (Ist das Gleitlager dysplastisch, d.h. zu flach ausgeprägt, begünstigt dies Luxationen; bei dieser OP-Methode formt man operativ ein neues Gleitlager)

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