Herkunft

Der Schafpudel gehört zu den Altdeutschen Hütehunden und ist eine nicht von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse.

Der Schafpudel ist eine typische Hunderasse, besser Schlag, der Hirten, er gehört zu den Altdeutschen Hütehunden. Keine Rasse im Sinne der FCI, eher eine „Funktion“, ein Hund, der umweltbedingt eine Erscheinung herausgebildet hat. Sein Verbreitungsgebiet war das „deutsche“ Tiefland, von Friesland bis Mecklenburg-Vorpommern. Seine Verwandtschaft ist über ganz Europa verbreitet: Da ist zum einen der niederländische Schapendoes, dann der PON, der Puli, der Bergamasker Hirtenhund, der Berger des Pyrenees und der Gos d'Atura. Die Verbreitung erklärt sich schnell: Für Hirten gab es nie Grenzen, Hirten zogen jahrhundertelang durch ganz Europa, und mit ihnen ihre Hunde.

Noch heute werden die meisten Schafpudel beim Hütedienst an Schafen eingesetzt, doch mit dem Zurückgehen der Schafherden und gleichzeitigem Bemühen einiger Züchter, die Rasse zu erhalten, kommen in den letzten Jahren immer mehr Schafpudel auch in private Hände.

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