Herkunft und Geschichte

Die Somalikatze (häufig verwendete Kurzform: Somali) ist eine Katzenrasse mit halblangem Fell. Sie ist eine Variante der Abessinierkatze, aus der sie wahrscheinlich durch Mutation oder Einkreuzung anderer Rassen hervorging. Über Abessinierkatzen mit halblangem Fell wurde bereits seit der Frühzeit der Abessinierkatzenzucht berichtet. Seit den 1950er Jahren traten diese gehäuft, vor allem im englischsprachigen Zuchtraum, auf und wurden gezielt weitergezüchtet. 1979 wurden Abessinierkatzen mit halblangem Fell erstmals offiziell von der Cat Fanciers' Association als eigenständige Rasse Somalikatze anerkannt. Weitere weltweite agierende Verbände wie die Fédération Internationale Féline folgten kurz danach.

Ab dem zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts tauchten in der Abessinierkatzenzucht immer wieder halblanghaarige Kätzchen auf. Diese wurden aufgrund ihrer Felllänge als rasseuntypisch und als Liebhabertiere angesehen und nicht für die Weiterzucht verwendet. Ab 1967 wurden Abessinierkatzen mit halblangem Fell allerdings gezielt gezüchtet da man bei dieser Variante der Abessinierkatze nun Potential für eine neue, ihnen verwandte und trotzdem eigenständige neue Katzenrasse sah. Das Hauptgebiet dieser Zuchtaktivitäten waren die USA. Um eine Abgrenzung zu den Abessinierkatzen vorzunehmen nannte man die Katzen Somalikatzen, nach dem ostafrikanischen Land Somalia, dem Nachbarland von Äthiopien (früher Abessinien).

1972 fiel der erste reine Somaliwurf in einer amerikanischen Somalikatzenzucht. 1974 erhielt die Rasse in ersten amerikanischen Zuchtvereinen die Anerkennung. 1979 wurde die Rasse Somalikatzen offiziell in den USA anerkannt, 1982 folgte der größte europäische Dachverband bei der Anerkennung der Somalikatze.

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