Studienobjekte

Erste Vorbereitungen für das Projekt fanden bereits im Oktober 2004 durch Karin und Günther Bloch statt. Laut eigener Aussage von Bloch wurde das Projekt von ihm zu Anfang aus reiner Neugierde gestartet. Das Projekt begann offiziell am 8. Mai 2005 und wurde Ende 2007 eingestellt. Auf der Internetseite zum Projekt heißt es dazu: „Wir haben das Projekt Ende 2007 eingestellt, weil wir schlicht nicht mehr bereit sind, pro Jahr zirka 40.000 Euro in ein Projekt zu investieren, um uns anschließend von Pseudo-Kritikern, die alles besser wissen diffamieren zu lassen. Wir bedanken uns aber herzlich bei allen Menschen, die uns die letzten 2 1/2 Jahre unterstützt haben!“

Im Mittelpunkt stand eine von drei Gruppen (bei Studienanfang) verwilderter Haushunde welche im 22 000 Hektar (220 km²) großen Naturpark „Parco Naturale Migliarino – San Rossore – Massaciuccoli“ (zwischen Viareggio und Livorno) leben. Da diese Hunde weder Streuner im klassischen Sinne, noch Touristen-Begleithunde und auch nicht völlig vom Menschen unabhängig sind, werden sie nicht als „wilde Hunde“ sondern als „verwilderte Haushunde“ bezeichnet.

Laut Bloch haben diese Hunde keinen völlig verwilderten Status, da sie regelmäßig von Tierschützern gefüttert werden. Auf diesen Umstand führt Bloch die Gegebenheit zurück, dass diese Hunde im Gegensatz zu „typischen“ Mittelmeer-Streunern alle in etwa Schäferhundgröße und -gewicht (zwischen 54 und 63 cm Schulterhöhe, 21 bis 32 kg Gewicht) haben.

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